Das unbekannte Spanien, Erleben, Natur der Kontraste

Willkommen im Nationalpark El Garajonay: Ein Juwel der kanarischen Inseln

La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas. In knapp 1.30 Stunden hat man das Einland von Ost nach West durchquert, von Tazo im Norden bis Playa Santiago im Süden ist man noch eine halbe Stunde schneller. Doch obwohl La Gomera nicht groß ist, besitzt die Insel ein Mikroklima, das so sonst nirgendwo auf der Welt zu finden ist. Der Norden um Vallehermoso ist grün und regnerisch, während sich der Süden eher trocken, fast wüstenartig zeigt. Schuld daran ist La Gomeras Schatz El Garajonay.

Der 1981 deklarierte Nationalpark El Garajonay schützt ganze 10 % der Gesamtfläche der kanarischen Insel und umschließt einen viele 1000 Jahre alten Lorbeerwald. Er ist einer der letzten Überbleibsel eines Waldes, der einst fast die ganze Welt bewuchs. Auf La Gomera wird er oft nur der Nebelwald genannt, da sich in seinen immergrünen Ästen die Wolken verfangen und die Inselmitte fast immer in einen feuchten Nebel hüllen. Oft muss man auch mitten am Tag die Scheibenwischer und das Licht einschalten, wenn man sich mit dem Auto in den Märchenwald begibt. 1986 wurde der Nationalpark El Garajonay, wie auch die ganze Insel La Gomera, zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

Geschichte und geografische Lage

Der Lorbeerwald im Nationalpark El Garajonay ist einer der ältesten noch existierenden Wälder in Europa. Sein einzigartiges Ökosystem stammt aus dem Tertiär-Zeitalter, welches nach dem Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren begann und bis zum Beginn des Quartärs vor 2,6 Millionen Jahre dauerte. Zu dieser Zeit wuchsen die Lorbeerbäume in großen Teilen Europas beziehungsweise weltweit. Auf La Gomera bewächst er die Mitte der Insel, wo sich auch der höchste Berg des Eilands befindet, der Garajonay. Er ist 1487 Meter hoch und überragt die moosigen Bäume des mystischen Waldes ein Stück weit. Deshalb kann man von seiner Aussichtsplattform bei gutem Wetter die umliegenden kanarischen Inseln sehen: El Hierro, Teneriffa, La Palma und manchmal sogar Gran Canaria. Schön ist dieses Plätzchen im Nationalpark immer, atemberaubend wird es, wenn man den Schweinehund überwindet und für den Sonnenaufgang auf den Garajonay fährt. 2014 habe ich das letzte Mal den Kampf gegen ihn gewonnen, erinnern kann ich mich an den Sonnenaufgang jedoch noch wie heute. Ganz langsam hat die Sonne zuerst den höchsten Berg Spaniens, den Teide auf Teneriffa, mit einer gelb leuchtenden Umrandung versehen, bevor sie sich rechts an ihm vorbei geschoben hat, um auch La Gomera und mich

Die Entstehungsgeschichte des Nationalparks und seine geografische Lage auf La Gomera

  • Beschreibung der einzigartigen geografischen Merkmale des Nationalparks.
  • Waldtypen und Vegetation: Lorbeerwälder, Nebelwälder und ihre Besonderheiten.
  • Bemerkenswerte Aussichtspunkte und landschaftliche Höhepunkte.

Wanderwege und Aussichtspunkte

  • Beliebte Wanderwege im Nationalpark und ihre Highlights
  • Aussichtspunkte mit atemberaubenden Panoramablicken

Kultur und Geschichte

  • Die kulturelle Bedeutung des Nationalparks für die Insel La Gomera
  • Archäologische Funde und historische Stätten im Park

Nachhaltigkeit und Naturschutz

  • Bemühungen zur Erhaltung und Pflege des Nationalparks.
  • Bedeutung der Besucherlenkung und Verantwortung des Ökotourismus.

Aktivitäten und Freizeitmöglichkeiten

Den ersten Fehler, den man auf einer Entdeckungstour durch den Nationalpark El Garajonay machen kann, ist, nichts zum Überziehen dabei zu haben. Egal wie warm es im Valle Gran Rey oder auch in San Sebastián oder Vallehermoso sein mag, im Nebelwald ist das Klima meist völlig anders und die kühlere Luft zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit geht durch Mark und Bein.

  • Beste Reisezeit und praktische Informationen für einen Besuch im Nationalpark.
  • Empfohlene Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

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